FC Weisweil – SG Köndringen 2:2 (2:1)

Das der Ausgleich verdient war möchte ich nicht bestreiten, nur der Zeitpunkt hat mich geärgert gab Andreas Baab, Trainer von Weisweil, nach dem Spiel zu Protokoll. In der Tat, buchstäblich in letzter Sekunde kam Köndringen noch zum Punktgewinn. Lena Schleer hielt dem Druck stand und verwandelte in der 89. Minute einen berechtigten Handelfmeter zum 2:2. Köndringen ging in der 7 Minute in Führung als Luisa Bockstahler einen Eckball von der rechten Seite direkt verwandelte. Was folgten waren 83 Minuten leidenschaftlicher Kampf. Vor beiden Toren war über weite Strecken wenig los. Und das deshalb, weil im Mittelfeld um jeden Grashalm verbissen gerungen wurde. Ansehnlich war das nur selten, aber dafür sehr spannend. Auch ohne fundierte Statistik war das Geschehen absolut ausgeglichen.

Chancen, Spielanteile und Eckbälle alles schön gerecht verteilt. Nur das Ergebnis kam für Köndringen bis zur Pause noch in Schieflage. Die Wiegand Elf war einmal nicht gut sortiert, da kam Weisweil nach 32 Minuten zum Ausgleich. Und wäre es zur Pause bei dem Spielstand geblieben hätten beiden Seiten zufrieden sein können. Doch Köndringen musste kurz vor dem Seitenwechsel einen weiteren Klops verdauen. Und wie immer im Fußball. Die einzig wahre Sichtweise ist die des Schiedsrichters. Und wenn der kein Foul gesehen hat dann ist das so. Auch wenn alle anderen auf dem Sportplatz am Zweifeln sind. Hart bedrängt lies Braun im Tor der Köndringer einen Ball aus den Händen gleiten. Und die anschließende Verwirrung nutzte Weisweil zum 2:1. Für die zweite Halbzeit ist festzuhalten das für die Heimelf keine Möglichkeit mehr für ein weiteres Tor herausspringen sollte. Es stellte sich nur noch die Frage gelingt dem Gast noch der Ausgleich. Lange Zeit biss sich Köndringen an der starken Defensive des Gegners die Zähne aus. In den bisherigen Spielen fing sich Weisweil gerade einmal 3 Gegentore. Trainer Wiegand brachte Lena Manke und Nadine Trautmann für die Offensive und stellte auf dreier Kette um. Und in den letzten 15 Minuten setzte man alles auf eine Karte. Und für den unermüdlichen Einsatz wurden die Mädels dann auch belohnt. Köndringen hatte zuletzt in den Spielen nur wenig Spielglück. Eine weitere Niederlage wäre nicht verdient gewesen.