TVK II – SC Kiechlinsbergen 1:0 (1:0)

Mit Mühe zum ersten Heimdreier

Tor: 1:0: Simon Jöslin (40. Min.)

Aufstellung: Trautmann – C. Storz-Renk – Schröder – Nübling – Bär (74. Schumacher) – Dengler – J. Engler (79. Dick) – Fischer – Lühring – Jöslin (86. Lang) – Atilgan (83. Keller)

In einer ausgeglichenen Partie rettete die Köndringer Reservemannschaft gegen den SC Kiechlinsbergen 2 den zweiten Saisonsieg über die Zeit. Das Tor des Tages erzielte Außenstürmer Jöslin per Kopfball. In der Schlussphase zitterte die Truppe des Trainertrios Atilgan, Maier und Weiler um den ersten Heimsieg der Runde. Die Gäste vom Kaiserstuhl starteten mit offenem Visier und pressten die Blauhosen in die eigene Hälfte zurück. Köndringen versuchte sich mit Passstaffetten in des Gegners Hälfte zu kombinieren. An der Mittellinie war spätestens Endstation. Die hintere Linie der „Zimmermänner“ konnte nur durch hohe Bälle überbrückt werden. Die gefährlichsten Aktionen hatte Jöslin, der Außenstürmer wuselte sich mehrere Male in den Sechzehner der Gäste, wo aber das letzte Quäntchen Glück fehlte um die Atilgan-Elf in Führung zu bringen. Nach der Trinkpause übernahmen die Hausherren das Zepter. Kiechlinsbergen verlor den Zugriff und Spielanteile. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff fiel der Führungstreffer für den TVK 2. Innnverteidiger Schröder schlug einen hohen Ball in den Fünfmeterraum, wo Jöslin zwei Gegenspielern entwischte und mit einem platzierten Kopfball ins lange Eck seine Farben in Front brachte. Zwei Zeigerumdrehungen später verhindete der Gästekeeper mit einem herrausragenden Reflex das 2:0. Wieder war es Jöslin der aufs Gehäuse köpfte. Der zweite Abschnitt wäre für die TVK-Reserve ruhiger verlofen, wenn sie den Deckel auf die Partie gemacht hätte. Doch wieder einmal ließen die Blauhosen die letzte Konsequenz beim Abschluss vermissen. Atilgan, Dengler und Connor Storz-Renk schafften es nicht die Kugel im Tor der Kaiserstühler unterzubringen. Kiechlinsbergen witterte die Ausgleichschance und erhöhte in der Schlussphase wieder den Druck. Zwei Mal war der Querbalken dem 1:1 im Weg. Die Heimelf verteidigte mit höchster Not und Mühe, hatte aber das bessere Ende für sich. Obwohl die TVK-Reserve nicht an die herrausragende Partie in Winden anknüpfen konnte, war am Ende zufrieden. Kiechlinsbergen war eine Klasse besser als in letzte Runde und wird so manchem Gegner Schwierigkeiten bereiten. Die Atilgan-Elf richtet den Blick nun nach Sasbach, wo am kommenden Sonntag das nächste schwere Spiel ansteht.

Simon Jöslin