SGK – Spvgg. 09 Buggingen/Seefelden   2:4  (2:1)

SGK – Spvgg. 09 Buggingen/Seefelden 2:4 (2:1)

Tore: H. Oexle, L. Manke

Auch im dritten Heimspiel, in der noch jungen Saison in der Landesliga, blieben die Mädels der SG Köndringen ohne Punkte. Dabei hatte es nach 55 Minuten noch vielversprechend ausgesehen. Köndringen ging früh in Führung. Luisa Bockstahler wurde nach drei Minuten im Strafraum von den Beinen geholt und Melina Otthofer verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1-0. Zwar gelang dem Gast nach 16 Minuten der Ausgleich, und bei einer weiteren Chance stand der Heimelf das Glück zur Seite. Aber insgesamt hatte Köndringen das Spiel im Griff. Und in der Schlussphase der ersten Hälfte hatte Lena Manke gleich zweimal die große Chance zum 2-1. Und bevor allzu großer Unmut aufkommen sollte tauchte die junge Stürmerin mit der NR 32 in der 45 Minute erneut vor dem Tor von Buggingen auf. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch zimmerte sie jetzt den Ball aus spitzem Winkel zum 2-1 unter die Latte. Es war genau das Spiel, in dem man aus einer sicheren Abwehr heraus agiert, um dann mit einem 3-1 die Punkte nach Hause zu bringen. Und nach 55 Minuten deutete aber auch nichts darauf hin was sich in der Folge zutragen sollte. Wie aus dem nichts glich Buggingen aus. Selina Minke verlor die Kontrolle über den Ball. Und natürlich sprang er genau vor die Füße von Klucker. Und als hätte dieses 2-2 nicht schon gereicht, landete vier Minuten später ein Versuch zu Flanken erneut im Tor. Buggingen führte auf einmal und musste sich noch nicht einmal sonderlich anstrengen. Konnte man da noch von Pech sprechen, war beim 2-4 dann nur noch Unvermögen im Spiel. Köndringen hatte das Spiel aus der Hand gegeben. Dann kochten die Emotionen hoch. Lena Schleer hätte alleine aufs Tor laufen können, ja hätte man sie nicht 20 Meter vor dem Tor von den Beinen geholt. Köndringen wurde nicht nur um die Chance zum 3-4 gebracht, sondern musste auch ertragen das der Gegner um die gerechte Strafe der roten Karte herumkam. Der Schiedsrichter wollte noch zwei Bugginger Spielerinnen gesehen haben, die hätten eingreifen können. Mit dieser Erklärung brachte er endgültig alle auf die Palme. Denn weit und breit war da niemand zu sehen. So blieb es am Ende bei der 2-4 Niederlage. Und am Schiedsrichter lag es nicht. Buggingen verdiente sich den Sieg, weil sie zum Ende hin den Laden in der Defensive dicht machten und im Angriff auch Chancen zu Toren machten wo eigentlich keine Chancen waren. Bei der Heimelf erreichten zu viele Spielerinnen nicht die Normalform und in der zweiten Halbzeit blieb man im Angriff ohne Ideen.

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