SG Sexau – SG Köndringen 0:2 (0:0)

Das Spiel Sexau gegen Köndringen sollte am letzten Spieltag der Vorrunde die Antwort darauf geben, welches Team auf dem zweiten Tabellenplatz überwintern sollte. Es sah schon so aus, als bereitete Trainer Wiegand seine Mädels vor dem Spiel besonders intensiv auf die 90 Minute vor. Die Umstände für das Spitzenspiel? Nicht prickelnd. Geisterkulisse dank 2G+. Nur ein paar wenige nahmen den Aufwand eines Tests in Anspruch. Aber wer nicht da war verpasste was. Nämlich ein perfektes Spiel der SG Köndringen. Das Spiel hatte seine Phasen. Die ersten 30 Minuten nutzten beide Teams, um sich zurecht zu finden. Doch schon da war zu sehen, dass Köndringen in der Defensive nicht zu bezwingen war. Und im Angriff zeigte sich mit fortlaufendem Spiel der Plan. Zum Ende der ersten Hälfte war der Gast am Drücker und hatte durch Schleer zwei Top-Chancen mit einem Abschluss an den Pfosten. Es war nicht das Thema, ob Sexau Köndringen gefährlich werden konnte. Nein zum Schluss musste man sagen, dass die Heimelf keine Torchance hatte. Es war nur die Frage, wann das 0:1 fällt. Und letztendlich wurde Lena Schleer zur Lösung des Problems gerade zu verdammt. Nach der Pause landete die erste Gelegenheit gleich wieder am Pfosten und der nächste Ball um Zentimeter daneben. Aber trotz des Chancen-Wuchers hatte man nie das Gefühl, dass da was schief gehen könnte. Und tatsächlich innerhalb von zwei Minuten war das Thema zu den Akten gelegt. Worm und Nübling waren nicht mehr zu halten und Schleer hatte die Nase voll und zimmerte zwei Bälle ins Netz. Es machte Spaß das Team spielen zu sehen. Sicheres Auftreten, Umstände annehmen, den negativen Dingen trotzen, nie nervös werden und dann zuschlagen. Das nennt man ein perfektes Spiel.