Hintere Reihe v. l.: Betreuer Rainer Bolz, Anna Lena Hodel, Laura Bolz, Helene Oexle, Lea Worm, Jana Hauber, Hannah Zipse, Melanie Gumpert, Katrin Bauser, Savanna Bär, Co Trainer Benni Meier Mittlere Reihe v. l.: Trainer Bernd Schmidt, Grachi Reyes Rondon, Pia Daschkiwitz, Diana Wiegand, Saskia Fuchs, Leoni Kopp, Lena Staudenmayer, Nora Welz, Luisa Bockstahler, Hauptsponsor Manfred Dages Vordere Reihe v. l.: Nadine Trautmann, Selina Minke, Lena Schleer, Natascha Metzger, Elke Weisshaar, Nina Biel, Melina Otthofer, Janina Kleißler, Ronja Nübling, Es fehlen: Anna Melerski, Jennifer Großklaus, Lou Fischer, Meryem Redi, Felice Rengers.

SC Sand 3 – SG Köndringen 1:8 (1:2)

Ohne Staudenmayer, Hodel, BÄR, Gumpert und Zipse mußte Köndringen die Reise zum Bundesliga Standort Sand antreten. Zudem war Welz unter der Woche krank, Redi angeschlagen und Trautmann viel kurzfristig noch aus. Das Sorgenpaket von Trainer Schmidt war damit riesengroß. In Sand angekommen wurde die Lage aber Merkwürdig. Denn auch 15 Minuten vor dem Spiel waren nicht mehr als 8 Sander Spielerinnen auf dem Platz zum warm machen. Und bei Anpfiff wurde es dann zur Gewissheit. Der Gegner trat schwer dezimiert an. Der SC Sand riegelte sich am eigenen 16 Meter ein und gab ohne Gegenwehr das restliche Spielfeld frei. Köndringen baute auf, traf auf die Sander Wand, und tat sich sehr schwer diese zu überwinden. Landete der Ball bei der Heimtorfrau Schoß diese den Ball zumeist per Abschlag in die Hände von Köndringens Nr 1. und das ganze ging von vorne los. Schön war das ganze wahrlich nicht. Nach 20 Minuten schlug der Gast aber mit einem Doppelschlag durch Schleer und Nübling zu und legte damit den Grundstein zum Sieg. Kurz vor der Pause schnappte sich Melanie Stocks  einen Fehlpass vom SC und spazierte durch die Gäste Hintermannschaft und verkürzte auf 1-2. Insgesamt eher ideenlos und ohne Esprit waren die ersten 45 Minuten und das Gegentor eher peinlich. Der Heimelf blieb auch in der zweiten Hälfte nichts anderes übrig als zu verteidigen.  Und mit fortschreitender Spieldauer kamen sie selbst nicht mehr vom eigenen 16er weg. Nübling und Rondon erhöhten schnell auf 4-1 und wieder legten damit jeden Zweifel das hier und heute noch was anbrennen konnte. Die Heimelf mußte jetzt dem großen Kampf Tribut zollen und verlor immer mehr den Zugriff auf die Köndringer Offensiv Spielerinnen. Das nutze vor allem Schleer, die in der Endphase noch vier Tore erzielen konnte. Köndringen, das mit Problemen anreiste, nutze die Gunst der Stunde, tat was fürs Torverhältnis und schnappte sich die 3 Punkte. Nach 8 Monatiger Zwangspause stand Nora Welz wieder auf dem Platz und feierte ein entspanntes Comeback.