SC Holzhausen – TVK II 0:4 (0:3)

TVK-Reserve endgültig wieder in der richtigen Spur

Tore: 0:1: Hansi Guth (17. Min.), 0:2: Eigentor (30. Min.), 0:3: Simon Jöslin (32. Min.), 0:4: Christian Fischer (78. Min.)
Aufstellung: Trautmann – C. Storz-Renk – Reiner – Bär – Lühring – Alpar (75. Heisler) – Schumacher – L. Storz-Renk (70. König) – Fischer – Jöslin (69. Lang) – Guth (66. Keller)

Dank einer vor allem in der ersten Halbzeit starken Vorstellung gewann die Köndringer Reservemannschaft beim SC Holzhausen 2 mit 0:4 und steht vorrübergehend wieder auf der Pole Position. Mit dem vierten Sieg in Serie ist der TVK 2 endgültig wieder in der richtigen Spur. Für die Begegnung auf dem nicht allzu beliebten Kunstrasen hatten sich die beiden Taktikfüchse am Spielfeldrand, Maier und Weiler, etwas ausgedacht. Mit einem 3-3-2-2-System, das man bisher nur einmal in der Wintervorbereitung testete, sollten die Platzherren auf ihrem engen Platz durch Verdichtung der Räume und Pressingfußball zu Fehler gezwungen werden. Der spielerisch besseren Anlage war sich der TVK zu Recht sicher. Der Matchplan ging besonders im ersten Abschitt voll auf und die Blauhosen führen zum Pausenpfiff mit 0:3. Für den ersten Freundenmoment sorgte Guth auf Vorlage von Fischer. Mit der Führung im Rücken wurde die TVK-Reserve einen Tick mutiger im Spiel gegen den Ball. Das Umschaltspiel haperte Hier und Da etwas. Den zweiten Treffer zögerte Köndringen so etwas weiter raus als es nötig gewesen wäre. Nach knapp einer halben Stunde bog die Maier/Weiler-Truppe dann in die Siegerstraße ein. Zwei kuriose Tore sorgten für den zweiten bzw. dritten Treffer. Eine Flanke von Lührung war der Wegbereiter zum 0:2, ein Holzhausener Verteidiger musste aber mithelfen, sprich ein Eigentor.  Ein verunglückter Klärungsversuch des Heimkeepers traf den angreifenden Jöslin am Oberkörper und kullerte ins Netz. Somit ging für den zuletzt glücklos agierenden Jöslin eine fünfmonatige Durststrecke zu Ende, es war sein dreizehntes Saisontor. Die restliche erste Hälfte agierte Köndringen dann unkonzentriert und gab den Gastgebern Räume, die sie jedoch nicht zu nutzen wussten. Im zweiten Abschnitt spielten die Blauhosen wieder im gewohnten 4-4-2. Dass nur ein Törchen dabei raussprang war der schwachen Chancenverwertung geschuldet, die sich wie ein roter Faden durch die Rückserie zieht. Den Endstand besorgte Fischer nach Freistoß von Kapitän Lühring. Torwart Trautmann konnte sich mit einem gehaltenen Strafstoß kurz vor Spielende auch noch auszeichnen als er einen Strafstoß parierte. Ein Sonderlob muss der Viererkette ausgesprochen werden. Die zuletzt nicht immer berücksichtigten Connor Storz-Renk und Schumacher spielten über 90 Minuten nahezu fehlerfrei. Die Innenverteidigung war komplett neu zusammengestellt. Die Jungspunde Bär und Reiner, beides Außenbahnspieler, spielten erstmals zusammen im Zentrum. Den Eindruck hatte man aber nicht angesichts der Ruhe und Abgeklärtheit die beide an den Tag legten. Sicherlich ein Modell für die Zukunft, möglicherweise kommenden Sonntag beim nächsten Auswärtsspiel in Königschaffhausen.

Simon Jöslin