05.06.22 TVK II – SG Weisweil/​Forchheim 2:1 (2:0)

TVK-Reserve gewinnt ihr letztes Heimspiel in Unterzahl

Aufstellung: D. Trautmann – C. Storz-Renk – M. Büchner – M. Dengler – S. Daudrich (30. J. Engler) – A. Atilgan – F. Hellstern – T. Grafmüller – G. Veneri (70. J. Reif) – S. Jöslin – L. Lang (46. R. Tatarevic)
Tore: 1:0: Frederik Hellstern (05. Min.), 2:0: Tim Grafmüller (11. Min.)

Die Zielsetzung vor der vorletzten Partie der laufenden Runde war klar: Die Köndringer Reservemannschaft wollte dem scheidenden Trainerduo Atilgan/Maier nochmal einen Heimsieg schenken. Der Gegner, die SG Weisweil/Forchheim II, ist ihrer Truppe als unangenehm zu bespielenden Kontrahent in Erinnerung. Die Gäste lieferten den Blauhosen wie erwartet einen harten Schlagabtausch, den man am Ende knapp mit 2:1 gewann. Der Grundstein wurde in der Anfangsviertelstunde gelegt: Nach zwei Eckbällen führte Köndringen mit 2:0 und legte sich ein Polster zu, das mit fortwährender Spieldauer immer wichtiger wurde. Beide Eckstöße trat Simon Jöslin von der rechten Seite. Die messerscharfen Hereingaben in den Fünfmeterraum konnten von den Gästen nur ein paar Meter weiter nach vorne entschärft werden. Die Rebounds sicherten sich die Gastgeber und belohnten sich. Den ersten Treffer erzielt Frederik Hellstern per Abstauber. Das 2:0 durfte sich Tim Grafmüller zuschreiben. Die beruhigende Zwei-Tore-Führung wurde im ersten Abschnitt von Köndringen verwaltet. Obwohl sie die aktivere Mannschaft waren, schaffte die TVK-Reserve es nicht, die Freiräume zu nutzen. Auf der anderen Seite musste die Defensive kämpfen, um den Anschluss zu verhindern. Die weiten Abstände zwischen den Ketten gefährdeten das 2:0, die aufkeimenden Brände löschte der Defensivverbund aber im entscheidenden Moment und hatte Glück, als nach einem Foul im Sechzehner die Pfeife des Referees stumm blieb. Der zweite Abschnitt startete mit zwei Paukenschlägen. Ein umstrittener Elfmeterpfiff des Schiedsrichters gab Gianluca Veneri die Chance, sich mit einem Törchen von seinem Team zu verabschieden. Den Strafstoß setzte er allerdings an den Pfosten. Sekunden später verwickelte sich der frisch eingewechselte Reuf Tatarevic in eine Rudelbildung mit mehreren Gegenspielern. Da er handgreiflich wurde, folgte die logische Konsequenz in Form des roten Kartons. Die Atilgan-Elf musste somit über eine halbe Stunde in Unterzahl agieren. Der Kader war zudem mit 14 Akteuren nicht vollständig aufgefüllt. Bereits in Hälfte Eins musste Außenverteidiger Sergej Daudrich verletzungsbedingt den Rasen verlassen. Gleiches passierte Veneri in der Schlussphase. Bei schwülen Temperaturen mit zehn Mann zu spielen erwies sich logischerweise als Kraftakt. Weisweil/Forchheim nahm das Zepter in die Hand und drückte Köndringen tief in die eigene Hälfte. Die letzte Viertelstunde wurde mit dem Anschlusstreffer der Gäste eingeläutet. Beide Teams gingen auf dem Zahnfleisch und fighteten mit allen Bandagen. Dennoch boten sich Räume für Köndringen das Ergebnis zu erhöhen. Zweimal scheiterte jedoch Jöslin frei vor dem Gehäuse. Der anstürmenden SG gingen in den letzten Minuten immer mehr die Körner flöten, sodass die TVK-Reserve routiniert den Heimsieg über die Zeit bringen konnte. 

Wie schon am letzten Sonntag gewann der TVK II nach Standardsituationen und hatte bei den Schiedsrichterentscheidungen das glücklichere Händchen. Stichwort Bahlingen: Hierhin geht es zur letzten Begegnung ins Kaiserstuhlstadion am kommenden Samstag.

Simon Jöslin

 

05.06.22 TVK II - SG Weisweil/​Forchheim 2:1 (2:0)